Pressemeldung der Landesregierung NRW

Ganz kurz und schmerzlos möchte ich an dieser Stelle auf die Pressemeldung der Landesregierung NRW verweisen. Wie bereits beschrieben, wurden heute nähere Information zum Wohnraumförderprogramm 2011 bekanntgegeben.

Interessant finde ich insbesondere folgendes Zitat:

Die Eigentumsförderung für Familien wird auf 200 Millionen Euro reduziert. „Die günstigen Zinskonditionen erlauben es, die Eigentumsförderung 2011 zurückzufahren und auf Haushalte mit geringem Einkommen zu konzentrieren. Wir wollen Mitnahmeeffekte vermeiden und die Förderung effektiver gestalten“, erklärte Voigtsberger.

Klare Schlussfolgerung, die Einkommensgrenzen zur Gewährung der Förderung werden deutlich sinken. Somit kommen weniger Familien in den Genuss der Fördergelder. Wie beschrieben sind die Familien, die also aus der Förderung herausfallen immernoch durch das aktuell niedrige Zinsniveau begünstigt.

Inwiefern sich diese Aussage bei gefühlt hoher Inflationen und steigender Zinskurve bewahrheitet, wird sich im Laufe des Jahres noch zeigen.


Kürzung der Fördergelder bei Wohnraumförderung

Was sich schon im letzten Jahr angekündigt hatte, wird in 2011 nun Gewissheit. Das Land NRW respektive die NRW.Bank kürzen nun die Fördergelder zur Wohnraumförderung drastisch. Konkret bedeutet dies für private Bauherren, dass anstelle 500 Millionen € im Jahr 2011 nur noch 200 Millionen € als Fördergelder zur Verfügung stehen.

Anbei ein Artikel aus der Westfälischen Rundschau vom 12.01.2011

Wie dem Artikel zu entnehmen ist, wird die Regierung am 27. Januar weitere Details zur Wohnraumförderung bekannt geben. Ich gehe davon aus, dass auch die Richtlinien und Einkommensgrenzen zur Förderung geändert werden, so dass prinzipiell weniger Familien überhaupt in den Genuss der Förderung kommen können. Spannend wird zudem sein, wieviele Anträge aus 2010 noch genehmigt werden. Im September 2010 ist der Fördertopf des Landes bereits leer gewesen, so dass alle Anträge, die seither eingegangen sind nun zunächst abgearbeitet werden. Dies könnte bedeuten, dass die Summe der Gelder für Familien, die im Jahr 2011 erst einen Antrag stellen noch geringer wird. Meine Empfehlung, wer mit Fördergeldern plant, der sollte nach Bekanntgabe der neuen Richtlinien so schnell wie möglich einen Antrag am zuständigen Wohnbauförderungsamt einreichen.

Ich kann nur sagen…. gut, dass unser Haus schon steht! So wie sich die Wirtschaft momentan entwickelt und sich die Finanzmärkte verhalten, kann man stark davon ausgehen, dass die Zinsen für Baugeld in den nächsten Monaten noch anziehen werden. Nach dem historischen Tiefststand im Sommer 2010 sind die Zinsen bis heute um 0,5 – 0,7 Prozentpunkte gestiegen. Mein Gefühl sagt mir, dass wir im Sommer 2011 wieder bei 4,5% nominal bei 10jähriger Zinsbindung ankommen.

Obwohl… ich kann mich natürlich irren.


Warten…

…auf öffentliche Mittel.

Für die, die nicht wissen, was das bedeutet.

Die NRW.Bank bietet Fördermittelkredite für die unterschiedlichsten Bereiche an. Angefangen bei Landwirten über mittelständische Betriebe bis hin zu Familien.

Über das Wohnraumportal (Förderung selbst genutztes Wohneigentum) der NRW.Bank kann man sich nähere Informationen einholen und auch gerne mal rechnen wieviel Förderung einer Familie zusteht. Natürlich ist das ganze abhängig von Einkommensgrenzen zusätzlich sollte man verheiratet sein und ein Kind haben. Unser Bauträger hat sich auf solche Anträge spezialisiert.

Ohne ein so genanntes WfA-Darlehen wäre unsere Baufinanzierung gescheitert.

Nun aber nochmal konkret zu unserem Bauvorhaben. Das Grundstück befindet sich bereits seit Sommer 2009 in unserem Besitz, ein kleines aber feines Grundstück in dem neu erschlossenem Baugebiet „Schulze-Everding“ in Hamm (Westfalen).

Um aber beginnen zu können, fehlt jetzt aber noch die Genehmigung über die öffentlichen Mittel. Ohne diese Genehmigung dürfen wir kein Stück Erde bewegen, sonst lehnt die Behörde den Antrag umgehend ab.

Also warten….