Einen guten Rutsch!

Ein ereignisreiches und wirklich sehr stressiges Jahr neigt sich nun dem Ende zu. Zugegebenermaßen ist auf diesem Bautagebuch in den letzten Wochen und Monaten natürlich nicht mehr viel berichtet worden. Das liegt sicherlich daran, dass so ein Eigenheim natürlich mehr stresst als man es erwartet hätte (hinzu kommen Dinge wie Unfähigkeit der Telekom, Weihnachten, Krankheiten der Kinder).

Eins können wir aber berichten, am 27.11. diesen Jahres sind wir wahrhaftig eingezogen. Nachdem wir vier Wochen das Haus bewohnen, fühlen wir uns pudelwohl und haben wirklich das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Der strenge Winter kam zur rechten Zeit (nämlich am Wochenende nach unserem Einzug). Unser Haus ist wohlig warm, endlich kann man heizen ohne dass man ständig an die nächste Heizkostenabrechnung denken muss. Der Gaszähler dreht sich wirklich seeehr langsam 😉 Auch die zentrale Wohnraumlüftung scheint Goldwert zu sein.

Für das Jahr 2011 habe ich mir vorgenommen an dieser Stelle über einzelne kleine Projekte an unserem Haus zu berichten (Garten, Pergola). Weiterhin möchte ich über Erfahrungen mit der Lüftungsanlage und der Gasheizung berichten.

Zusätzlich soll hier in den nächsten noch ein grosses Fazit zum Bauen mit einem Bauträger, im speziellen mit Beta Eigenheim, entstehen. Bevor wir uns entschieden hatten zu bauen, waren viele Fragen offen, die durch Recherchen im Internet nicht beantwortet werden konnten. Ziel dieses Bautagebuchs war von Anfang an diese offenen fragen so gut wie möglich zu beantworten.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieses Blogs (auch wenn es nur eine Handvoll sind) einen guten Rutsch in das Jahr 2011!


Die Telekom hat sich gemeldet…

Letzte Woche haben wir Post von der Telekom bekommen. Die Telekom ist dafür verantwortlich unser Grundstück bzw. Haus an das allgemeine Telefonnetz anzuschließen. Unabhängig davon, welchen Anbieter wir später auswählen werden, wird dies auf jeden Fall die Telekom übernehmen.  Die Telekom hat uns dazu entsprechende Anträge, sogar mit einem frankiertem Rückumschlag, zukommen lassen. Zusätzlich muss die Telekom noch wissen, wer unsere Elekroinstallation vornehmen wird und sie benötigt einen Lageplan im Maßstab 1:500. Das Ganze ist natürlich nicht Umsonst, die Kosten belaufen sich lt. Telekom auf ca. 350,- EUR.

Ich bin sehr froh, dass unser Bauträger solche Kosten von Anfang an berücksichtigt hat und wir somit keine bösen Überraschungen erleben.

Apropos Bauträger. Nachdem die Bodenplatte nun fertiggestellt ist und ab heute gemauert wird (Bilder reiche ich noch nach), habe ich vom Bauträger auch nun die erste Rechnung erhalten. Gemäß Werkvertrag werden mit Beginn der Erdarbeiten 25% des Kaufpreises fällig. Der Betrag  muss innerhalb von 8 Tagen bezahlt werden…

Ein Nachtrag noch zum Thema Telefonanbieter. Ich habe über aboalarm.de vor einigen Tagen unser Festnetzbundle bei Arcor bzw. Vodafone gekündigt. Wir werden nun zunächst zur Telekom wechseln, da wir davon ausgehen, dass wir unseren Telefonanschluß etwas schneller und unproblematischer bekommen werden. Die Telekom bedient ihre eigenen Kunden zumeist etwas schneller 😉


Was bisher geschah….

Gestern habe ich etwas kommentarlos ein Bild hochgeladen, wo entsprechende Erdarbeiten zu sehen waren. Ich vermute mal, dass es sich hierbei um Vorbereitungen handelt um die Bodenplatte in Kürze zu betonieren. In dieser Woche haben wir also Baubeginn! Endlich nach über einem Jahr Planen, Rechnen, Beantragen und Warten… es geht wirklich endlich los… man kann es irgendwie fast selbst nicht glauben.

Nach meinem vorletzten Artikel, als ich davon berichtete, dass unsere Fördermittel bewilligt sind, bekamen wir aber noch Post von der NRW-Bank, die ja bekanntlich die Auszahlung des Darlehens und alles übrige was damit zu tun hat, regelt.

Die NRW-Bank hat uns einige Vordrucke und Formulare zugeschickt, die unterschrieben und ausgefüllt werden mussten. Welche Formulare sind das und was muss damit gemacht werden?:

  • Darlehensverträge => die Darlehensverträge der NRW-Bank müssen vor einem Bediensteten eines Amtes unterschrieben werden (Wohnungsförderungsamt oder z.B. beim Bürgeramt)
  • Hypothekenbestellungsurkunde => wird beim Notar beglaubigt, die Grundschuld der NRW-Bank wird im Grundbuch nachrangig zu der anderen finanzierenden Bank eingetragen
  • Grundschulderklärung => andere im Grundbuch vorrangige Gläubiger bestätigen so einiges…fragt mich nicht was….
  • Nachweis über die Bedingungen für Fremdmittel => hier wird von den anderen Gläubigern eine Bestätigung verlangt, dass gewisse (übliche) Bedingungen zum Darlehen vorliegen
  • Einzugsermächtigung
  • Bestätigung über den Baubeginn => Unterschrift vom Architekten bzw. Bauträger

Gestern hatten wir also noch einen Termin  beim Notar, mit etwas Glück wird in dieser Woche noch die Grundschuld eingetragen. Jetzt warten wir nur noch auf Beta wegen der Bestätigung des Baubeginns.

Die NRW-Bank zahlt dann 50% des Darlehens bei Baubeginn aus, die andere Hälfte bei Bezugsfertigkeit Fertigstellung des Rohbaus.

Man sieht also. es gibt immer wieder bürokratische Dinge zu erledigen. Aber das ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs, denn eine ganze Menge wird uns da auch noch durch den Bauträger abgenommen.

Da die Anfangszeit des Baus jetzt irgendwie so aufregend ist, war ich natürlich heute nach der Arbeit wieder vor Ort um mir ein Bild zu machen (gestern hatte ja meine Frau ein Foto mit ihrem iPhone gemacht). Ein Bild habe ich natürlich gemacht, diesmal mit meinem Android-Phone 😉 … Als ich wieder fahren wollte kamen dann auch noch unsere neuen Nachbarn vorbei, diese werden die andere Haushälfte bewohnen. Eine äußert sympatische Familie, welche wir vor einigen Monaten schon kennengelernt haben. Das wird sicherlich eine gute Nachbarschaft! Auf dem Bild sind schon die Abflüsse für die späteren Fallrohre zu erkennen.


Noch mehr Unterlagen…

Gestern hat mich die Firma Beta darüber informiert, dass das Wohnungsförderungsamt nochmal Unterlagen benötigt. Wer sich wundert, warum mich Beta darüber informiert. Wir haben unseren Bauträger damit beauftragt die Mittel in unserem Namen zu beantragen, so haben wir mit der Bürokratie etwas weniger am Hut.

Der nette Herr vom Wohnungsförderungsamt möchte jetzt nochmal unsere bestehenden Darlehensverträge sehen. Also jetzt nicht die für die Immobilenfinanzierung, sondern alles das was man sonst noch finanzieren kann 😉 z.b. ein schickes Auto…

Die Anforderungen der Darlehensverträge hat was Gutes wie ich finde, denn nun haben wir endlich das Gefühl, dass unser Antrag abgearbeitet wird… hoffentlich ,-)


Warten…

…auf öffentliche Mittel.

Für die, die nicht wissen, was das bedeutet.

Die NRW.Bank bietet Fördermittelkredite für die unterschiedlichsten Bereiche an. Angefangen bei Landwirten über mittelständische Betriebe bis hin zu Familien.

Über das Wohnraumportal (Förderung selbst genutztes Wohneigentum) der NRW.Bank kann man sich nähere Informationen einholen und auch gerne mal rechnen wieviel Förderung einer Familie zusteht. Natürlich ist das ganze abhängig von Einkommensgrenzen zusätzlich sollte man verheiratet sein und ein Kind haben. Unser Bauträger hat sich auf solche Anträge spezialisiert.

Ohne ein so genanntes WfA-Darlehen wäre unsere Baufinanzierung gescheitert.

Nun aber nochmal konkret zu unserem Bauvorhaben. Das Grundstück befindet sich bereits seit Sommer 2009 in unserem Besitz, ein kleines aber feines Grundstück in dem neu erschlossenem Baugebiet „Schulze-Everding“ in Hamm (Westfalen).

Um aber beginnen zu können, fehlt jetzt aber noch die Genehmigung über die öffentlichen Mittel. Ohne diese Genehmigung dürfen wir kein Stück Erde bewegen, sonst lehnt die Behörde den Antrag umgehend ab.

Also warten….